
0,69 €am Tag
Für einen 20-kg-Hund: 254 g Futter
- Preis pro kg
- 2,73€/kg
- FleischFleisch nach Trocknung
- mind.46%
, laut Etikett 50 %
1 Shop
Tages- und Monatskosten für kleine bis große Hunde, getrennt nach Trocken- und Nassfutter, aus aktuellen Preisen von vier Shops. Mit Rechner für deinen Hund.
Die Frage klingt einfach, doch die Antwort hängt an drei Dingen: wie schwer dein Hund ist, wie viel Energie in seinem Futter steckt und was ein Kilo davon kostet. Auf der Packung steht nur der Kilopreis. Hier rechnen wir die Preise aller lieferbaren Sorten mit Vergleichsnote aus unserem Bestand auf Tag und Monat um, für Hunde von 5 bis 40 kg und getrennt nach Trocken- und Nassfutter [4].
Ein erwachsener, kastrierter 20-kg-Hund mit normaler Bewegung kostet mit einem Trockenfutter aus der Mitte unseres Bestands rund 44,08 € im Monat. Das günstigste Viertel der Sorten liegt unter 34,60 €, das teuerste über 58,19 €. Mit Nassfutter als einziger Mahlzeit sind es in der Mitte 200,82 € im Monat, rund 5-mal so viel.
Gerechnet ist mit dem Energiebedarf nach den Faktoren der Pet Nutrition Alliance [1], der Energie laut Etikett und dem günstigsten lieferbaren Kilopreis jeder Sorte. Ein Monat hat bei uns 30,44 Tage, ein Zwölftel des Jahres.
| Gewicht | günstiges Viertel bis | Mitte | teures Viertel ab |
|---|---|---|---|
| 5 kg | 12,23 € | 15,59 € | 20,57 € |
| 10 kg | 20,57 € | 26,21 € | 34,60 € |
| 20 kg | 34,60 € | 44,08 € | 58,19 € |
| 30 kg | 46,89 € | 59,75 € | 78,87 € |
| 40 kg | 58,18 € | 74,14 € | 97,87 € |
Die Kosten wachsen langsamer als das Gewicht. Ein 40-kg-Hund braucht nicht das Achtfache eines 5-kg-Hundes, sondern rund das 5-Fache an Energie, weil der Bedarf mit dem Körpergewicht hoch 0,75 steigt [1, 2]. Für kleine Hunde ist Futter deshalb pro Kilo Hund teurer, für große pro Monat.
| Gewicht | günstiges Viertel bis | Mitte | teures Viertel ab |
|---|---|---|---|
| 5 kg | 49,97 € | 71,01 € | 98,32 € |
| 10 kg | 84,04 € | 119,41 € | 165,34 € |
| 20 kg | 141,34 € | 200,82 € | 278,07 € |
| 30 kg | 191,58 € | 272,21 € | 376,91 € |
| 40 kg | 237,71 € | 337,75 € | 467,67 € |
Nassfutter besteht zum größten Teil aus Wasser. Für dieselbe Energie braucht dein Hund deshalb ein Mehrfaches an Gewicht, und das zeigt sich im Preis. Wer Nassfutter nur ergänzt, zahlt anteilig: Kommt ein Viertel der Energie aus der Dose, steigen die Kosten gegenüber reinem Trockenfutter um ein Viertel des Unterschieds. Mehr dazu steht im Ratgeber Trockenfutter oder Nassfutter.
Die Tabellen gelten für einen Durchschnittshund. Trag Gewicht, Alter und Bewegung ein, dazu Energie und Kilopreis deines Futters, wenn du sie kennst. Der Rechner zeigt Menge und Kosten pro Tag und pro Monat.
285 g am Tag
Startwert, Spanne 228 g bis 342 g. Nach Gewicht und Figur anpassen (Rippen fühlbar, Taille sichtbar).
Zwei Trockenfutter zum selben Kilopreis kosten am Tag nicht dasselbe, wenn eines mehr Energie hat. Unter den benoteten Trockenfuttern in unserem Bestand liegen zwischen dem unteren und dem oberen Viertel der Energie rund 29 kcal je 100 g. Das ändert die Tagesmenge um rund 8 %, und die Kosten ändern sich im selben Maß. Bei Nassfutter ist die Spanne noch größer: rund 23 % zwischen den beiden Vierteln. Die Energie muss nicht auf der Packung stehen; fehlt sie, rechnen wir sie aus der Analytik nach der Formel der FEDIAF [2].
Den Grundpreis je Kilo müssen Händler angeben, damit du Packungen vergleichen kannst [3]. Für Futter reicht das nicht, denn es kommt auf den Preis je Kalorie an. Die zwei Beispiele unten sind die am Tag günstigsten Sorten für erwachsene Hunde mit Vergleichsnote B oder besser, einmal trocken und einmal nass.
Beispiel aus dem Bestand, Trockenfutter
418 kcal je 100 g (nach FEDIAF berechnet). Ein 20‑kg‑Hund braucht davon als Startwert rund 254 g am Tag. Feuchte 10 %.

0,69 €am Tag
Für einen 20-kg-Hund: 254 g Futter
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Beispiel aus dem Bestand, Nassfutter
147 kcal je 100 g (nach FEDIAF berechnet). Ein 20‑kg‑Hund braucht davon als Startwert rund 720 g am Tag. Feuchte 68 %.

2,10 €am Tag
Für einen 20-kg-Hund: 720 g Futter
1 Shop
Ein höherer Kilopreis bringt kaum mehr Fleisch in den Napf. Wir haben 637 Trockenfutter mit genauer Fleischangabe umgerechnet. Das günstigste Drittel (bis 4,75 € pro Kilo) kommt im Median auf 29 % Fleisch nach Trocknung, das teuerste Drittel (ab 6,49 €) auf 29 %. Die Vergleichsnote misst neben dem Fleisch auch die Proteinreserve und wie offen der Hersteller seine Angaben macht. Eine günstige Sorte kann deshalb eine gute Note haben und eine teure eine schwache. Welche das zurzeit sind, zeigen die Listen günstiger Sorten, die unter diesem Artikel verlinkt sind.
Versandkosten, Mindestbestellwerte und Rabatte für Erstbestellungen rechnen wir nicht ein. Gerechnet wird mit dem günstigsten lieferbaren Gebinde, meist dem größten Sack oder einem Sparpaket. Wer kleine Packungen kauft, zahlt je Kilo oft deutlich mehr. Preise ändern sich täglich; unsere Zahlen stammen aus dem letzten Abruf, das Datum steht über jeder Liste.
Auch der Hund selbst weicht ab. Der tatsächliche Energiebedarf liegt bei einzelnen Hunden bis zur Hälfte über oder unter dem Tabellenwert [1], und die FEDIAF weist darauf hin, dass viele Familienhunde weniger brauchen als die Tabelle sagt [2]. Leckerlis und Kauartikel liefern ebenfalls Energie und kosten extra. Die Monatskosten sind deshalb ein Richtwert für die Planung, keine Rechnung.
Für einen Welpen gelten andere Zahlen: Er braucht je Kilo Körpergewicht mehr Energie als ein erwachsener Hund, und sein Bedarf ändert sich jeden Monat. Wie du die Menge für einen Welpen rechnest, steht im Ratgeber Futtermenge berechnen.
Filtere in der Liste nach Vergleichsnote und sortiere nach Kosten am Tag. Trägst du vorher deinen Hund ein, rechnet jede Karte mit seinem Gewicht statt mit dem 20-kg-Hund. So siehst du direkt, welche Sorte bei deinem Hund im Monat wie viel kostet, und musst nicht selbst vom Kilopreis zurückrechnen. Ein günstiges Futter ist nicht automatisch schlechter und ein teures nicht automatisch besser; die Note sagt dir, worin sich zwei Sorten unterscheiden.
Luca betreibt NapfScout und schreibt die Ratgeber. Jede Faktenaussage ist mit einer Quelle belegt; wo die Forschung uneins ist, steht die Evidenzstufe dabei. Zahlen aus dem eigenen Bestand werden bei jedem Datenabruf neu berechnet. Wie die Vergleichsnote entsteht, steht in der Methodik.